Bernhard


BernhardtBernhardt heißt der Kämpfer! Doch der kleine Mann hat den Kampf um sein Leben verloren. Als wir Bernhard aufnahmen, kränkelte er kurze Zeit später, zeigte kein Welpenverhalten, wollte nicht spielen, war müde und unlustig.

Alles was medizinisch machbar war, wurde getan. Über zwei Monate haben wir versucht, das Leben des Welpen zu retten. Doch wir haben verloren. Als wir erkennen mussten, dass sein Leben zu Ende ging, nahm Biggi ihn auf, um ihm die letzte Zeit, die ihm verblieb, Geborgenheit und Liebe zu geben. Er hatte Phasen, da schöpften wir wieder Hoffung.

Aber dann war der Tag gekommen. Bernhardt konnte nicht mehr aufstehen, seineAugen schwollen zu. Als wollte er Abschied nehmen von seinen Hundekollegen, seiner Pflegemama und seiner Umgebung, tapste er noch einmal durchs Haus.Dann legte er sich ruhig hin und wollte nicht mehr aufstehen.

Die Tierärztin musste ihn erlösen. Sanft und ruhig ist er eingeschlafen. Warum, warum haben wir uns oft gefragt, muss ein  kleiner, unschuldiger Welpe diese Welt so schnell wieder verlassen. Auf der Straße in Spanien geboren, bestand sein Leben aus Hunger, Angst und Einsamkeit. Dann kam er durch einen glücklichen Zufall in die Hände von Tierschützern.

Befreit von Parasiten erholte er sich durch die liebevolle Pflege der dortigen Tierschützer, sein mageres Körperchen  nahm Formen an, seine kleine Hundeseele erholte sich. Er bekam Lebensfreude und Vertrauen in die Menschen. So trat er die Reise nach Deutschland an. Doch ihm sollte kein langes Leben gegeben sein.

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Still und bescheiden wie er gelebt hatte, trat er seine letzte Reise an. Nun ist er frei! Kleiner, süßer Bernhardt, Du hast nur Freude gemacht! Du warst ein Hundekind, was schon früh erfahren mußte, dass es böse Menschen gibt. Doch Du hast alles gemeistert, hast Hunger und Durst gehabt, die Fußtritte der Menschen ertragen, so mancher Stein hat Dein mageres Körperchen getroffen! Doch Du bist weitermarschiert, als wüßtest Du, dass Tierschützer auf Dich warten, um Dich in Sicherheit zu bringen.

Du warst in Sicherheit, aber Du wolltest weiter marschieren, weiter in ein unbekanntes Land, über die Regenbogenbrücke zu den Blumenwiesen. Das war Dein Ziel- Du hast es erreicht.

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Leb wohl kleiner, tapferer Hundebub- und schau manchmal auf uns herab!

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